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	<title>Kommentare zu: Rundfunkfreiheit beim ZDF in Gefahr? 35 Staatsrechtler schreiben offenen Brief nach Vorstoß Roland Kochs gegen Nikolaus Brender</title>
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	<description>Jura Blog und Online-Zeitschrift für Jurastudium, Staatsexamen und Referendariat</description>
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		<title>Von: alex.m</title>
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		<dc:creator>alex.m</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 09:23:37 +0000</pubDate>
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		<description>Das Schreiben der Staatsrechtler hat leider auch nichts genützt. Bender muss gehen.

http://springhin.de/nKEE</description>
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		<title>Von: egal</title>
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		<dc:creator>egal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 09:19:11 +0000</pubDate>
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		<description>Das Schreiben hat leider nichts genützt. Bender muss gehen.</description>
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		<title>Von: heschkie</title>
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		<dc:creator>heschkie</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:19:30 +0000</pubDate>
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		<description>egal wie man zu brender stehen mag aber das ist wirklich ein weiterer angriff auf die pressefreiheit,die auch jeder andere nicht hinnehmen kann.</description>
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		<title>Von: egal</title>
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		<dc:creator>egal</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 13:16:41 +0000</pubDate>
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		<description>Der ganze Fall ist doch lächerlich. Der Verwaltungsrat ist ein politisches Gremium, von der Grundkonzeption bis zur praktischen Ausführung. Wer das nicht will, müsste die Grundkonzeption von ARD &amp; ZDF von Grund auf ändern.

Dazu müsste man sich auch fragen, ob Parteien, Kirche und andere Organisationen wirklich noch in ihrer Gesamtheit die Gesellschaft vertreten. Wer aber dies nicht in Frage stellt, darf sich meines Erachtens dann auch nicht über politische Einflussnahme beschweren. Im Gegenteil sogar: Wenn man Parteienvertreter und andere Vertreter der “Gesellschaft” nur als Abnicker versteht ohne eigenen Willen, dann überlässt man dem Rundfunk sich selbst. Das kann aber auch nicht Sinn eines öffentlichen Rundfunks sein. Denn wer mit den Geldern der Gemeinschaft umgeht, muss auch Rechenschaft dieser gegenüber ablegen.

Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Freiheit haben möchte, sollte er dann aber im Gegenzug weniger oder keine Gebühren mehr von der Bevölkerung zwangsweise einziehen dürfen. Nur so kann er dann unabhängig sein.

Im Übrigen ist der Nachweis, dass Brender ein guter Chefredakteur sei, meines Erachtens noch nicht geglückt. Dass es hierüber keine Debatte gibt, notfalls auch in Form eines Pro-Arguments seiner “Erfolge”, zeigt doch, dass das Argument der politischen Einflussnahme wohl auch als Vorwand genommen wird.

Es geht offenbar nur noch um den politischen Kampf und um Gesichtswahrung, nicht um die eigentliche Qualität des Programms und die “Erfolge” des bisherigen Chefredakteurs. Bezeichnend.




Zu den 35 “führenden” Staatsrechtlern:

Einige bekannte Namen sind auf der Liste enthalten, aber wohl über die Hälfte der Gelisteten als “führend” zu bezeichnen, ist doch eine sehr starke Verklärung.

Das zeigt sich auch daran, dass kaum ein Online-Artikel auf die Qualität der Namen eingeht, sondern einhellig die gleichen Formulierungen übernimmt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der ganze Fall ist doch lächerlich. Der Verwaltungsrat ist ein politisches Gremium, von der Grundkonzeption bis zur praktischen Ausführung. Wer das nicht will, müsste die Grundkonzeption von ARD &amp; ZDF von Grund auf ändern.</p>
<p>Dazu müsste man sich auch fragen, ob Parteien, Kirche und andere Organisationen wirklich noch in ihrer Gesamtheit die Gesellschaft vertreten. Wer aber dies nicht in Frage stellt, darf sich meines Erachtens dann auch nicht über politische Einflussnahme beschweren. Im Gegenteil sogar: Wenn man Parteienvertreter und andere Vertreter der “Gesellschaft” nur als Abnicker versteht ohne eigenen Willen, dann überlässt man dem Rundfunk sich selbst. Das kann aber auch nicht Sinn eines öffentlichen Rundfunks sein. Denn wer mit den Geldern der Gemeinschaft umgeht, muss auch Rechenschaft dieser gegenüber ablegen.</p>
<p>Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Freiheit haben möchte, sollte er dann aber im Gegenzug weniger oder keine Gebühren mehr von der Bevölkerung zwangsweise einziehen dürfen. Nur so kann er dann unabhängig sein.</p>
<p>Im Übrigen ist der Nachweis, dass Brender ein guter Chefredakteur sei, meines Erachtens noch nicht geglückt. Dass es hierüber keine Debatte gibt, notfalls auch in Form eines Pro-Arguments seiner “Erfolge”, zeigt doch, dass das Argument der politischen Einflussnahme wohl auch als Vorwand genommen wird.</p>
<p>Es geht offenbar nur noch um den politischen Kampf und um Gesichtswahrung, nicht um die eigentliche Qualität des Programms und die “Erfolge” des bisherigen Chefredakteurs. Bezeichnend.</p>
<p>Zu den 35 “führenden” Staatsrechtlern:</p>
<p>Einige bekannte Namen sind auf der Liste enthalten, aber wohl über die Hälfte der Gelisteten als “führend” zu bezeichnen, ist doch eine sehr starke Verklärung.</p>
<p>Das zeigt sich auch daran, dass kaum ein Online-Artikel auf die Qualität der Namen eingeht, sondern einhellig die gleichen Formulierungen übernimmt.</p>
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