Archiv für die Kategorie 'Lerntipps'
Neuer Leitfaden zum Examen ohne Repetitor
Geschrieben von: christoph am 27.08.2010
Antonia aus Münster hat kürzlich einen sehr umfassenden und gelungenen Leitfaden zum Thema “Examen ohne Repetitor” online gestellt. Da der Artikel in viele Unterkategorien gegliedert ist, belasse ich es bei einer Verlinkung, anstatt den gesamten Text zusätzlich bei juraexamen.info einzustellen.
Studentischer Aufsatzwettbewerb: „Elektronische Fußfessel – Fluch oder Segen der Kriminalpolitik?“
Geschrieben von: christoph am 27.08.2010
Ich wurde von Dr. Mark C. Hilgard (Rechtsanwalt/Partner bei Mayer Brown LLP) auf folgendes aufmerksam gemacht:
[...]
die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft schreibt einen Studentischen Aufsatzwettbewerb aus zum Thema
„Elektronische Fußfessel – Fluch oder Segen der Kriminalpolitik?“
[...]
Hier eine ausführliche Beschreibung. Als Preisgeld winken übrigens 5.000 Euro. (die Pdf-Datei kann unter dem Button “Download” mit allen Angaben zu Bewerbungsvoraussetzungen und Formalia heruntergeladen werden)
Nachtrag: Nur hessische Studenten können an dem Wettbewerb teilnehmen.
Gastbeitrag: “Examensbericht” – Erfahrungsbericht zur Examensvorbereitung und zum 1. Staatsexamen
Geschrieben von: Samuel am 20.07.2010
Wir freuen uns, heute einen Gastbeitrag von Fabian Rösner zu seiner Examensvorbereitung und zum 1. Staatsexamen posten zu können.
Hallo liebe Leser auf juraexamen.info,
ich heiße Fabian Rösner und habe von 2003 bis 2008 in Münster studiert. Seit 2009 promoviere ich hier im Gesellschafts- und Stiftungsrecht und steige zu November ins Referendariat ein. Mit der Distanz von fast zwei Jahren habe ich mich an das Abfassen eines „Examensberichts“ gemacht. Die „richtigen“ Empfehlungen für die eigene Vorbereitung gibt es selbstverständlich nicht, aber vielleicht kann der ein oder andere Leser aus meinen Erfahrungen zumindest ein paar Anregungen für die eigene Examensvorbereitung mitnehmen.
Mini-Chrashkurs: Gewerbeordnung
Geschrieben von: simon am 17.02.2010
Das besondere Verwaltungsrecht eignet sich hervorragend für Examensklausuren. Hier können besondere Ermächtigungsgrundlagen abgefragt werden, aber auch immer wieder Bezug hergestellt werden zum allgemeinen Verwaltungsrecht: Ermessen, Widerruf und Rücknahme und Vollstreckung sind nur einige wenige Beispiele für eine typische Examensklausur. Der folgende Mini-Chraskurs soll vor allem Verständnis schaffen und bietet das absolute Basiswissen, ohne das man in einer gewerberechtlichen Examensklausur schnell alt aussieht, wenn man sich erst einmal eine halbe Stunde im Gesetz einlesen muss. Ich empfehle, die folgenden Ausführungen an Hand des Gesetzes (wirklich zur Hand nehmen!!) ein paar Mal zu lesen, das kostet euch eine halbe Stunde und erspart euch eine Menge Ärger. Die Details sollten zudem einmal ausführlich in einem Lehrbuch nachbereitet werden.
Es gilt der Grundsatz der Gewerbefreiheit § 1 I GewO. Immer im Hinterkopf zu haben ist Art. 12 GG, sowohl im Rahmen der Auslegung als auch der Prüfung der Verhältnismäßigkeit. Die Gewerbeordnung verfolgt eine doppelte Zielrichtung: Einerseits Garantie der Gewerbefreiheit und andererseits Abwehr potenzieller Gefahren aus dem Gewerbebetrieb
Die Details…
Freischuss als bloße Probeklausuren
Geschrieben von: christoph am 24.01.2010
Vor kurzem bin ich auf diesen Artikel hingewiesen worden:
Sechs kostenlose Übungsklausuren – der etwas andere Freiversuch
In diesem Artikel wird diskutiert, inwiefern es sinnvoll erscheint, den Freischuss als Teil der Examensvorbereitung und dementsprechend als bloße Probeklausuren wahrzunehmen. In meinen Augen wenig zielführend – aber wie immer natürlich Ansichtssache.
Synopse EU – EUV / EG – AEU
Geschrieben von: Gerrit am 21.12.2009
Am 1.12.2009 ist der Vertrag von Lissabon in Kraft getreten. Neben zahlreichen materiell-rechtlichen Änderungen hat der Rechtsanwender nun mit vielen formalen Änderungen zu kämpfen, vor allem mit einer Änderung der “Hausnummern” in ex-EG (jetzt: AEU) und EU. Die Europäische Union (Nachfolgerin der Europäischen Gemeinschaft, Art. 1 Abs. 3 S. 3 EU) ist so freundlich, uns zur Arbeitserleichterung eine synoptische Gegenüberstellung der alten und der neuen Verträge zur Verfügung zu stellen. Abrufbar hier:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2008:115:0361:0388:DE:PDF
P.S.: Der effet utile (ex-Art. 10 EG) findet sich jetzt in Art. 4 Abs. 3 UAbs. 2 EU.
Gastbeitrag: Examensauswertung
Geschrieben von: christoph am 17.12.2009
Wir freuen uns, heute einen Gastbeitrag von Marcus veröffentlichen zu können. Marcus ist Student an der Uni Freiburg und betreibt zudem auch einen juristischen Blog.
Examensauswertung
Ich möchte darauf hinweisen, dass es sehr informativ sein kann, sich die Examensauswertung der Universität Köln anzuschauen. Dort wurden sämtliche Examensklausuren aus Nordrhein-Westfalen der Jahre 2002-2007 systematisch nach abgeprüften Problemschwerpunkten ausgewertet.
Zu den Statistiken sei jedoch anzumerken, dass aus der Häufigkeit der Problemkreise lediglich abgeleitet werden kann, welche Bereiche auf keinen Fall zu vernachlässigen sind. Umgekehrt kann daraus jedoch nicht geschlossen werden, dass bisher nicht geprüfte Punkte nicht in zukünftigen Klausuren abgeprüft werden. Zudem kann die Schwerpunktverteilung in verschiedenen Bundesländern durchaus anders aussehen und auch dort fehlende Problemkreise enthalten. Nichtsdestotrotz ist die Auswertung ein wertvoller Überblick, um zu wissen, was man absolut nicht vernachlässigen darf.
Gastbeitrag: Examen ohne Rep – Ein Zwischenbericht
Geschrieben von: christoph am 15.12.2009
Wir freuen uns, heute einen Gastbeitrag von Nicolas veröffentlichen zu können. Nicolas studiert momentan an der Uni Bonn und bereitet sich ohne Repetitor auf das Examen vor.
Examen ohne Rep – Ein Zwischenbericht
Kommerzielle Repetitorien gehören in der deutschen Juristenausbildung seit Jahrzehnten zum „Standardprogramm“ auf dem Weg zu einem – hoffentlich erfolgreichen – Staatsexamen. Erst seit einigen Jahren, so scheint es, ist unter Jurastudenten überhaupt bekannt, dass eine Vorbereitung ohne Repetitorium eine echte Alternative sein kann. Nichtsdestotrotz erscheint die Vorstellung allgemein immer noch als beängstigend oder geradezu leichtsinnig, auf die „Vorzüge“ eines solchen Jahreskurses gänzlich zu verzichten. Dass die Wiederholung und Vertiefung der Themen innerhalb einer privaten Lerngruppe mindestens genauso effektiv, wenn nicht sogar effektiver sein kann, ist den allerwenigsten bewusst. Und: Es macht Spaß!
Der folgende Bericht kann insoweit zwar nur als Zwischenbericht gewertet werden (Mein Examen steht erst Mitte nächsten Jahres an), soll aber trotzdem zumindest einige gewichtige Argumente für ein Examen ohne Rep liefern und gleichzeitig einen Einblick in die alltägliche Gruppenarbeit verschaffen. Nach nunmehr 8 Monaten (und über 50 Treffen!) konnten bereits…
Zwischenprüfung und jetzt?
Geschrieben von: simon am 1.12.2009
Liebe Leserinnen und Leser von juraexamen.info, auf Anregung eines Kommilitonen entstand der folgende Grundsatzartikel, der Gedanken aufgreift, mit denen wir uns bereits in der Vergangenheit überblicksartig beschäftigt haben. Ich möchte mir jedoch noch eine Vorbemerkung erlauben: Die Studienordnungen der einzelnen Universitäten sind im Fluss, genau wie die Prüfungsordnungen in den einzelnen Bundesländern. Bitte habt Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, alle möglichen Konstellationen und Möglichkeiten im Blick zu behalten; ich möchte mich daher auf meine persönlichen Erfahrungen in Bonn/NRW beschränken. Der Artikel soll Denkanstoß für 3.-5. Semester und Freischussinteressierte sein, ein Besuch bei der Fachstudienberatung sollte in jedem Fall stattfinden.
Zwischenprüfung! Die ZP ist im Fach Jura ja eher notwendiges Übel, eine selbständige Bedeutung kommt ihr in den seltensten Fällen zu, sie wird eben „mitgemacht“ und man hat sie irgendwann, im Idealfall nach dem 3. oder 4. Semester. Will man sich jetzt schon mit dem Examen beschäftigen? Sicher nicht….so ging es mir jedenfalls. Und eher mit Glück, als Verstand hat in Sachen Planung am Ende doch alles so geklappt, wie ich es mir…
Gastbeitrag: Examen ohne Repetitor
Geschrieben von: simon am 14.09.2009
Wir freuen uns, heute einen Erfahrungsbericht unserer Gastautorin Anna – Lena posten zu können zum Thema „Examen ohne Repetitor“. Dies umso mehr, da wir persönlich diesbezüglich wenig eigene Erfahrungen mit einfließen lassen können. Die Verfasserin hat ein (mit Prädikat) abgeschlossenes Studium in Freiburg hinter sich.
Examen ohne Repetitor
Das Examen rückt näher und so langsam stellt sich die Frage, wie man sich denn am Besten auf den “Hammer am Ende” vorbereiten sollte. Für die meisten beschränkt sich die Wahl auf zwei Alternativen: kommerzielles Repetitorium oder Ex-o-Rep (Examen ohne Repetitor) mit einer Lerngruppe. Der folgende Beitrag soll Mut zum Ex-o-Rep machen und ein kleine Anleitung für einen gelungenen Einstieg bieten.
To Rep or not to Rep?! Eine Entscheidungshilfe… Kommerzielle Repetitorien sollen hier gar nicht verteufelt werden, sie leisten häufig gute Arbeit und insbesondere für auditive Menschen mag es durchaus die richtige Vorbereitungsform sein. Viele Studenten besuchen ein Repetitorium jedoch nicht aufgrund einer bewussten Entscheidung, sondern vielmehr aus „Gruppenzwang“, bzw. weil sie eine Vorbereitung ohne Repetitorium für sich selbst als nicht diskutabel empfinden. Das ist…
Vorbereitung zwischen Klausuren und Mündlicher Prüfung
Geschrieben von: simon am 29.07.2009
Und nun? Hat man den Spannungsbogen bis zu den schriftlichen Klausuren aufrecht erhalten können und die Nachwehen der Feierlichkeiten überstanden, kommt recht schnell das schlechte Gewissen auf mit der brutalen Frage: „Was nun?“. Kurzfristig muss einfach Erholung sein, fahrt weg, packt die Bücher und Unterlagen in den Schrank und versucht, die Klausuren und den Stoff für ein paar Wochen (6-8 sind meiner Meinung nach vollkommen angemessen) zu vergessen. Manche nutzen die Zeit für Praktika oder Nebenjobs, ich für meinen Teil lag eher auf der faulen Haut.
Mittelfristig muss man natürlich versuchen, wieder in den Lernrythmus zu kommen. Das „Reinkommen“ an sich ist schon schwer genug, daher würde ich meinen, dass man sich langsam rantasten sollte, allein schon in Bezug auf die Zeit. Tastet euch also langsam wieder an die Arbeitsweise ran und habt kein schlechtes Gewissen, wenn das in der ersten Woche überhaupt nicht funktioniert.
Was ist zu tun? Inhaltlich meine ich, ist es vor allem wichtig, den ganz normalen Prüfungsstoff zu wiederholen, denn dieser wird in der mündlichen Prüfung erwartet. Denn das Stellen…
Die mündliche Prüfung: 17 Punkte im Vortrag – so gehts!
Geschrieben von: stephan am 28.07.2009
Im folgenden Artikel will ich meine Erfahrungen bei der Vorbereitung auf den Vortrag in der mündlichen Prüfung im ersten juristischen Staatsexamen weitergeben. Natürlich kann man bei jedem Tipp auch wieder anderer Ansicht sein, ich denke aber, dass meine Ratschläge der hM entsprechen dürften.
1. Gründet eine Lerngruppe für das Vortragstraining!
Ja ja, ich weiß. Das mit der Lerngruppe kennt ihr schon und habt es mindestens schon hundertmal gehört. Aber ich rufe es gerne nochmal ins Gedächtnis: Nichts ist wichtiger als eine gute Lerngruppe. Dies gilt beim Vortrag noch viel mehr als sonst, denn irgendwie muss man die Vortragssituation simulieren.
Die meisten von uns sind noch nicht gerade rhetorisch erfahren, sodass ein regelmäßiges Training unverzichtbar ist, um die nötige Sicherheit zu gewinnen. Auch andere Fähigkeiten erwirbt man hierdurch wie von selbst, z.B. ein souveränes Timing. Es ist wichtig, die Vortragszeit möglicht auszuschöpfen (z.B. 10 von 12 Minuten) ohne in die Gefahr eines Überziehens zu kommen, denn dann wird idR wirklich gnadenlos die Uhr angehalten und Euer Vortrag unterbrochen.
2. Verschiebt das Kuscheln auf die Zeit nach…
Abi und jetzt?
Geschrieben von: simon am 23.07.2009
Liebe Leserinnen und Leser von juraexamen.info, liebe Besucher, auch wenn wir primär auf das Examen vorbereiten wollen, so sind mir beim Durchstöbern diverser Foren und studienspezifischer Seiten doch oft Fragen wie folgende aufgefallen:
“…Hallo, ich bin 19 und werde diesen Sommer mein Abitur ablegen, ich dachte mir, dann Jura zu studieren. Allerdings werde ich wohl “nur” einen Abischnitt von 2,5 erreichen, sodass ich Angst habe, später “durchs Raster zu fallen”. Ich habe nämlich gehört, dass sogar 1er Abiturienten später nur mit einer “Drei” abschneiden und so Angst um ihre berufliche Zukunft haben müssen….”
Darauf folgen oft hahnbüchene Antworten, die sich ungefähr so anhören:
“….was? Nur 2,5? Dann solltest du lieber eine Lehre machen…”
“…mit ner 3 im Examen bist du quasi arbeitslos…”
“…ich bin im ersten Semester und sage dir: Lass es sein….es ist alles sooooo langweilig….das musst du aber vorher wissen….”
Man kann nicht mit allen Vorurteilen aufräumen und das soll auch gar nicht Aufgabe des Artikels sein. Auch will ich keinen kompletten Studienführer schreiben, da gibt es auch sehr gute im Handel, worauf…
Der Jus-Coach
Geschrieben von: christoph am 11.07.2009
Eine schöne Sammlung von Artikeln rund um das Jurastudium findet man bei dem sog. Jus-Coach – siehe: http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?sessionid=986517F441284E33A89F9FCC17882837&toc=JuS.15
Auf dieser Seite werden einige Nette Artikel rumd um das Thema Jurastudium und Karriere präsentiert. Ist teilweise nett geschrieben – kann man sich also mal angucken.
Die Technik des Visual Reading
Geschrieben von: stephan am 6.07.2009
Der nachfolgende Artikel ist von Nadine Rühleman vom Verlag Grüning. Er gibt unserer Einschätzung nach einige wertvolle Tipps zum schnelleren Lesen, sodass wir ihn online gestellt haben – urteilt selbst!
“Der Begriff „Speed Reading“ ist wieder in aller Munde. Derzeit vielleicht mehr denn je zuvor? Aber warum? Weil Leistungsdruck und Informationsfluss immer mehr stärker zu werden scheinen.
Die Akademie Grüning gibt die Technik des Visual Reading weiter. Eine Technik, mit der man Informationen nicht nur schneller aufnimmt, sondern vor allem schneller versteht und langfristig behält. Denn genau hier liegt das größte Problem bei unserem herkömmlichen Lesen: die mangelnde Erinnerung. Mit Hilfe des Visual Reading können Sie durch einfache Übungen Ihre Lesegeschwindigkeit und somit auch Ihr Textverständnis verbessern.
Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit liegt bei ca. 160-240 Wörter pro Minute (wpm). Eine ganz einfache Methode sorgt dafür, dass Sie 1/3 schneller lesen als zuvor. Untersuchungen in einem Leselabor ergaben, dass das Auge 1/3 der „Lesezeit“ für das Suchen der neuen Zeile braucht. Das heißt konkret, wenn Sie drei Stunden gelesen haben, haben Sie eine Stunde allein damit verbracht,…
Schnelles Jurastudium: In 6 Semestern zur Examensanmeldung
Geschrieben von: christoph am 5.07.2009
Intention des Artikels
Da hier bereits ein Artikel zum Thema “von 7 auf 9,7″ gepostet wurde, möchte ich deshalb die Chance nutzen, meine Erfahrungen im Bezug auf die Schnelligkeit meines Studiums zu teilen. Diese Schilderung ist nicht als Erfolgsgarant oder als Belehrung zu sehen, sondern sie soll diejenigen ermuntern, denen während des Studiums auch schnell langweilig wird; ein etwas länger dauerndes Studium hat ebenso viele Reize und ist gleichermaßen legitim, denn jeder muss das für sich richtige und optimale Tempo finden. Gerade im Hinblick auf das Staatsexamen kenne ich viele Leute, die sich nach hinten raus doch etwas mehr Zeit nehmen wollten und dann mit Erfolg gekrönt wurden.
Zum Ablauf des Studiums (Bonn)
Das erste Semester nutzte ich, um zunächst einmal herauszufinden, ob das Jurastudium tatsächlich für mich geeignet ist. Hier ging ich normal nach den Empfehlungender Studienordnung vor.
Mein Studium war sodann seit dem zweiten Semester davon geprägt, dass ich zusätzlich zu den von der Studienordnung vorgeschriebenen Klausurfächern immer ein bisschen mehr als vorgeschrieben belegte. Ein solches Verhalten war dadurch motiviert, dass…
Von 7 auf 9,7 in 2 Jahren
Geschrieben von: simon am 29.06.2009
Einleitung: Liebe Leser und Besucher von Juraexamen.info, vorliegend möchte ich meine Erfahrungen zum großen und allgegenwärtigen Thema „Examensvorbereitung“ schildern. Ich selbst hatte während des eigentlichen Studiums eher mittelmäßige bis leicht überdurchschnittliche Noten (Zwischenprüfung 7,08, Große Übungen 7,75). Nachdem ich Anfang des 8. Semesters meinen Freischuss geschrieben hatte, lauteten im Juni die Vorpunkte aus 6 schriftlichen Klausuren „56“, 9,33, also vollbefriedigend, das Endergebnis nach der mündlichen Prüfung bei 9.7 Punkten. Ich beschränke mich im Rahmen der folgenden Schilderung auf meine eigenen Erfahrungen und lasse unbestätigte Unkenrufe oder Gerüchte, die sich hartnäckig halten, sowie reine Geschmackfragen („In der Bib oder zu Hause lernen?“) bewusst außen vor. Auch soll hier selbstverständlich kein Patentrezept abgegeben werden.
Freischuss oder nicht? Der Freischuss oder Freiversuch ermöglicht einem in jedem Fall einen Verbesserungsversuch, der auch im tatsächlichen Wortsinne einen solchen darstellt, man kann sich nicht verschlechtern. Ich wollte diese Möglichkeit unbedingt wahrnehmen, insbesondere aus psychologischen Gesichtspunkten. Das Wissen, das evtl. schlechte oder nicht zufrieden stellende Ergebnis nicht akzeptieren zu müssen, nimmt zumindest einen Teil des Erfolgsdrucks. Andererseits…
BGB-Kommentar Staudinger to-go umsonst runterladen!
Geschrieben von: christoph am 23.04.2009
Wenn Ihr euch auf http://www.staudinger-to-go.de/ umsonst anmeldet habt, könnt ihr dort – sobald ihr eingeloggt seid – unten rechts auf den “Dokumente-Button” klicken: Dort ladet ihr euch dann die 5,4MB große Datei “Eckpfeiler_2008.pdf” runter.
Es handelt sich hierbei um eine komplette Version des Kommentars/Lehrbuchs “Staudinger – Eckpfeiler des Zivilrechts” in der aktuellen Auflage!
Ein Superangebot, dass Ihr auf jeden Fall nutzen solltet!
PS: Eine Validierung eurer Kontaktdaten erfolgt hier nicht. Ausreichend ist irgendeine email-Adresse, damit euch eure Zugangsdaten zugesandt werden können.
Strafrecht AT Prüfungsschemata
Geschrieben von: examenroot am 15.04.2009
Einige kostenlose Strafrecht AT Schemata für die Lernsoftware BrainYoo findet Ihr hier:
http://www.brainyoo.de/lerninhalte/karteikarten_jura/index_ger.html
350 Elektronische Karteikarten für die mündliche Prüfung (von der Jura Lernsoftware BrainYoo)
Geschrieben von: stephan am 13.04.2009
Von dem Lernprogramm BrainYoo, die zwei unserer Blogger entwickelt haben, gibt es jetzt einen Karteikartensatz zur mündlichen Prüfung im Staatsexamen.
Die Lektion umfasst in der 2. Auflage über 350 Karteikarten mit klassischen Fragen aus den drei Rechtsgebieten Zivilrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht. Außerdem sind Fragen aus den Bereichen Rechtsgeschichte, „juristische Allgemeinbildung“, Rechtslatein sowie Karteikarten zu wichtigen Persönlichkeiten (berühmte Juristen etc.) im Paket inbegriffen.
Über den Autor: Der Autor der BrainYoo-Lektion „Die mündliche Prüfung im ersten juristischen Staatsexamen“ ist Dr. Gerrit Forst. Er ist zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitsrecht der Universität Bonn. Herr Forst hatte die eigene mündliche Prüfung im Fragenteil mit 18 Punkten gemeistert und sich nun bereit erklärt, seine Vorbereitungsmaterialien für BrainYoo zur Verfügung zu stellen.
Weitere Infos findet Ihr hier.
Schneller lesen – erfolgreicher Lernen!
Geschrieben von: christoph am 13.04.2009
Mittlerweile gibt es zahlreiche Speedreading-Seminare, Vorträge und Bücher zu Lese- und Lerntechniken. Viele der dort angebotenen Informationen sind vielleicht selbstverständlich, aber zum Teil werden auch echte wissenschaftliche Erkenntnisse vermittelt, die einem helfen können, den Lernerfolg dauerhaft zu erhöhen. Eine gute Lesetechnik ist gerade bei der Examensvorbereitung unverzichtbar, denn die große Stoffmenge läst sich nur mit vertretbarem Zeitaufwand bewältigen, wenn man schnell oder sogar sehr schnell einen Text “scannen” kann und trotzdem alle wichtigen Informationen herausfiltern und memorieren kann.
Dann bleibt auch mehr Zeit für wirklich wichtige Dinge – und damit meine ich nicht noch mehr lernen!
Es lohnt sich also meines Erachtens wirklich, sich mit den neuen Speedreading- und Lerntechniken zu befassen. Einige wichtige Tipps werde ich euch in Kürze mal zusammenstellen. Vorab ein paar interessante Links zum Thema:
- http://en.wikipedia.org/wiki/Speedreading
- http://de.wikipedia.org/wiki/Schnelllesen
- http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/kennen-koennen-lesetechnik_aid_263547.html
- http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/tid-9043/powerreading_aid_262846.html
Examen ohne Repetitor?
Geschrieben von: Samuel am 3.04.2009
Examen ohne Repetitorium – geht das eigentlich? Ja, meinen viele. Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Examen einfach ohne Rep zu wagen, der könnte sich vielleicht für dieses Buch interessieren (das ist wohl zumindest günstiger als ein Rep):
Berge/Rath/Wapler, Examen ohne Repetitor – Leitfaden für eine selbstbestimmte und erfolgreiche Examensvorbereitung, 2. Aufl. 2001 (Nomos Verlag)
Ganz gute Aufsätze sind: Odendahl, JuS 1998, 572; Katzenstein, Jura 2006, 418; Ranieri, JZ 2001, 856; Obergfell, JuS 2001, 622; Schäffer, JuS 1999, 311; Geron, JuS 1999, 104; Schroiff, JuS 1999, 1144; Bleckmann/Niehues/Ehlert, JuS 1995, 25, 33.
Interessant, wenn auch nicht sehr aktuell ist auch diese Internetseite: http://www.michaelforster.net/index.html
Visual Cards® – Jura Mindmaps vom Verlag Gruening
Geschrieben von: Samuel am 3.04.2009
Die Visual Cards® vom Verlag Gruening (http://verlag-gruening.de/visual_cards.htm) haben wir getestet und können Sie zum Lernen empfehlen. Die Mindmap-Struktur dieser Karteikarten macht den Lernstoff leichter fassbar. Der Verlag Gruening beschreibt seine Lernmethode folgendermaßen:
“Visual Cards® (Mind Maps) eignen sich von Beginn des Studiums an für jeden einzelnen Lernschritt:
- Zunächst können Sie sich mit Hilfe der Visual Cards® (Mind Maps) einen Überblick über das neue Rechtsgebiet verschaffen. Haben Sie sich bereits einmal mit diesem Rechtsgebiet beschäftigt, können Sie beim ersten Überblick feststellen, wo Sie noch Wissenslücken haben. An vielen Stellen werden Ihnen die enthaltenen Schlagwörter, das examensrelevante Wissen wieder in Erinnerung rufen. Sollten Ihnen einzelne Schlüsselwörter nichts mehr sagen und Sie das dazugehörige Wissen nicht mehr abrufen können (weil es bereits wieder abgefallen ist) können Sie auf diese Bereiche gezielt einen Schwerpunkt bei der erneuten Bearbeitung legen.
- Wenn Sie sich im nächsten Schritt dieses Rechtsgebiet mit Hilfe von Büchern oder Skripten im Detail erarbeiten, können Sie die Visual Cards® (Mind Maps) parallel zur strukturierten Einordnung der Details in das Gesamtwissen heranziehen…
Wie schafft man 16 Punkte im 1. juristischen Staatsexamen?
Geschrieben von: Samuel am 1.04.2009
Das Prädikatsexamen hat man mit 9 Punkten in der Tasche. Sonja Pelikan hat im Jahr 2004 ihr erstes Staatsexamen mit 16 Punkten abgelegt.
Ein Interview in der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2004 mit der Einser-Juristin Sonja Pelikan


